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Nacheiszeitliche Vegetationsgeschichte

In der Vegetationsgeschichtlichen Abteilung, die rund 8,1 ha umfaßt, kann man sich auf einen Ausflug in die vielgestaltige Entwicklung der Vegetation Mitteleuropas seit der letzten Eiszeit vor etwa 11000 bis 15000 Jahren begeben, als das Eis schmolz und Seen bildete, an deren Ufern sich Pflanzen ansiedelten.

Während der letzten 2,5 Millionen Jahre erlebte die Erde einen häufigen Wechsel zwischen Kalt- oder Eiszeiten (Glaziale) und den zwischengeschalteten Warm- oder Interglazialzeiten. In der Regel hatten die Kaltzeiten eine Dauer von ungefähr 80 000 bis 100 000 Jahren, die Warmzeiten je etwa von 10000 bis 15000 Jahren.

Die Warmzeit, in der wir jetzt leben, die sogenannte Nacheiszeit, begann vor etwa 11000 Jahren.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://gaerten.uni-hohenheim.de/bg_vegetatonsgeschichte.